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Qualitätsnetzwerk für die Bestandserhaltung

Die wertvollen Schätze in Bibliotheken und Archiven sind bedroht. Von Säurefraß und Zerfall sind insbesondere minderwertige Papiere betroffen, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts industriell hergestellt wurden. Weltweit sind schätzungsweise 80 bis 90 Prozent der gesamten Bestände an Archiv- und Bibliotheksmaterial gefährdet.

Mengenprozesse für die Papierkonservierung

Diese enorme Anzahl historisch und gesellschaftlich relevanter Dokumente erfordert es, effektive Mengenprozesse zu entwickeln, die sich den spezifischen Bedürfnissen der Objekte anpassen und den Ansprüchen restauratorischer Ethik gerecht werden. Seit rund 20 Jahren wird die Massenentsäuerung von Papier als eine praktikable Konservierungsmaßnahme angewendet. Als einziger Anbieter des wässrigen Einzelblattverfahrens entwickelt Memocon dieses innovative Mengenverfahren kontinuierlich weiter, damit das schriftliche Kulturgut weltweit erhalten werden kann. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Hochschulinstituten und führenden Spezialisten aus den Bereichen Papierrestaurierung, Chemie, Verfahrens- und Prozesstechnik zusammen.

Kooperationen für Forschung, Technik und Vertrieb

Mengenkonzepte und Speziallösungen sind auch für Restaurierungen, Digitalisierungen und in der archivischen Erschließung zunehmend gefragt. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und auch Aufgaben abzudecken, die nicht im eigenen Kompetenzbereich liegen, hat Memocon ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen und internationalen Unternehmen aufgebaut, mit denen bereits zahlreiche Projekte erfolgreich realisiert wurden. Diese hoch qualifizierten Kooperationspartner unterstützen Memocon sowohl bei Forschungsaktivitäten als auch bei technischen Umsetzungen und im weltweiten Vertrieb.